
Celaleddin Rumi, 12 Jhd., und sein Schüler/gleichzeitig sein Lehrer Şems-i Tebrizi haben den Grundstein der Sufismus gelegt. Später hat der Sohn von Rumi die Sufismus gegründet. Tebrizi hat im laufe seines Lebens sich mit Mystik und Liebe befasst. Er hinterließ einige wichtige Schriften über dieses Thema. Seine Regeln der Liebe sind eine Anleitung für ein erfülltes, spirituelles Leben, das auf bedingungsloser Liebe und innerer Wahrheit basiert, inspiriert durch die mystische Tradition des Sufismus. Viele Gedichte von Rumi wurden musikalisch umgesetzt. Diese sind nach wie vor wichtige Bestandteile der Sufi-Musik, worauf die Derwische sich in einer festgelegten Choreograpie meditativ drehen. Die Musik stammt zum großen Teil aus der Zeit der Enstehung dieser Bewegung. Dabei spielt die Ney eine zentrale und wichtige Rolle. Selbst Mevlana war ein Ney-Spieler. Wie bereits jedes Jahr bemüht sich Ensemble Colours Brücken zwischen Ost und West zu schlagen. Ob klassisch, Tango, Weltmusik, die Genres spielen dabei keine Rolle. Die Texte werden in deutsch vorgetragen.
Ensemble Colours: Öykü Şensöz (Gesang), Ebed Gümüşel (Ney), Şeref Dalyanoğlu (Oud, Perkussion), Renate Köckeis (Erzählerin)
Der Nachtplaner ist eine Wunschliste und kann viele Alternativen berücksichtigen. Überschneidungen erkennen Sie am Ausrufezeichen. Im Programmpunkt können alternative oder weitere Uhrzeiten ausgewählt werden. Bitte planen Sie sich genügend Zeit ein (ca. 5-15 Min), um von einem Ort zum nächsten zu gelangen.