Nachtplaner

Zwischen den Zeilen, zwischen den Welten

Zwischen den Zeilen, zwischen den Welten

„… Poesie ist der Sinn für das Unbekannte, Geheimnisvolle, das Unfassbare,“ war die Überzeugung des Dichters Novalis. Mehr als andere literarische Gattungen wurzelt Lyrik in der Erfahrung der Sinne, setzt auf deren – auch übersinnliche – Eindrücke, die tiefer und woanders hin gehen als rationales Verstehen. Mystikerinnen und Mystiker aller spirituellen Traditionen wählten häufig eine poetische Sprache, um Wahrnehmungen und Erfahrungen zu beschreiben, die sich mit einem rational-linearen Text kaum wiedergeben lassen. Poesie, Kunst und auch Mystik haben einen gemeinsamen Kern: Den Sinn für das unmöglich Mögliche - das Übersinnliche. Alke Stachlers Texte durchqueren Räume mit verschwimmenden Grenzen. Dünner Ort - so der Titel eines ihrer Bände - nimmt im Titel Bezug auf eine mögliche Durchlässigkeit zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten. Carmen Jauds Gedichte wandern zwischen den Zeiten. In ihrem Lyrikband Nachtheu mischt sie Traum mit Erinnerung und spannt den Bogen bis in die Gegenwart über Bilder von Landschaft, Natur und Tierwelt.

Carmen Jaud, Alke Stachler (Autorinnen, Lesung)

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NACHT­PLANER

So geht’s

Der Nachtplaner ist eine Wunschliste und kann viele Alternativen berücksichtigen. Überschneidungen erkennen Sie am Ausrufezeichen. Im Programmpunkt können alternative oder weitere Uhrzeiten ausgewählt werden. Bitte planen Sie sich genügend Zeit ein (ca. 5-15 Min), um von einem Ort zum nächsten zu gelangen.

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