
Zwar gibt es in Augsburg ein Krimidinner und andere Veranstaltungen, in denen man sich gruseln kann, aber noch unbekannt sind die Geschichten, die Susanne Wosnitzka durch ihre Forschung an Augsburger Tageszeitungen wiederentdecken konnte. Für die Kunstnacht öffnet sie ihre wahre Schatz- bzw. Horrorkammer zu den unschönen Seiten Augsburgs, um auch Opfern dieses Teils unserer Geschichte einen Namen zu geben. Das (UNESCO Welterbe) Wasser brachte der Stadt nicht nur Gutes: In Augsburger Kanälen fand sich dank verheerender sozial-moralischer Zustände so manche Kinderleiche, hielt der ‚Mädchenschneider‘ die Stadt über mehrere Jahrzehnte in Atem, fast tägliche Femizid-Meldungen des 19. Jahrhunderts, die aktueller nicht sein könnten, lassen noch heute den Atem stocken. Von Widergängern, Scheintoten, Vampiren und absonderlichen Suiziden erzählen auch die dabei von Vanessa Fasoli, Manuel und Stephanie Knauer dazu dargebotenen Lieder. Bringen Sie starke Nerven mit!
PROGRAMM:
JOSEPH HAYDN
The Spirit´s Song „Hark! What I tell to thee!“
(Text von Anne Hunter)
ROBERT SCHUMANN
Belsazar
(Text von H. Heine)
CLARA SCHUMANN
Lorelei
(Text von H. Heine)
Augsburger Erstaufführung
ANNA VON KÜHLMANN REDWITZ
Der Vampyr
(Text von Felix Dahn)
Susanne Wosnitzka (Text), Vanessa Fasoli (Mezzosopran), Manuel Ried (Tenor), Stephanie Knauer (Klavier)
Der Nachtplaner ist eine Wunschliste und kann viele Alternativen berücksichtigen. Überschneidungen erkennen Sie am Ausrufezeichen. Im Programmpunkt können alternative oder weitere Uhrzeiten ausgewählt werden. Bitte planen Sie sich genügend Zeit ein (ca. 5-15 Min), um von einem Ort zum nächsten zu gelangen.